Kurzmitteilungen

Die Jazzbasilika

Die JazzBasilika

 

Eine Arbeitsgruppe des Vereins der Freunde der Klosterkirche Thalbürgel e. V. entwickelte 1998 gemeinsam mit der Köstritzer Schwarzbierbrauerei das Konzept für ein Musikerlebnis besonderer Art. Jazz in seinen vielfältigen Formen soll die Bandbreite der Sommerkonzerte erweitern. Im Mittelpunkt steht die Köstritzer Jazzband, welche Solisten und Künstler trifft. Konzerte in und außerhalb der Basilika verbunden mit kulinarischen Angeboten im unverwechselbaren Ambiente der romanischen Klosterkirche bieten die besondere Atmosphäre. Die Erlöse kommen den laufenden Erhaltungsmaßnahmen des Baudenkmals Klosterkirche Thalbürgel zu Gute.

Die Freunde der Klosterkirche e.v. danken der Köstritzer Schwarzbierbrauerei, der Sczesny – Muster und Sondermaschinenbau GmbH Jena, der Firma Elektrobau Kellner aus Gniebsdorf, den Künstlern, den freiwilligen Helfern und nicht zuletzt den Besuchern, die durch ihr Kommen zum Gelingen dieses Abends und zum Erhalt des einmaligen Bauwerkes beitragen.

Gemeinsam mit Symposium Jena, Kristian Philler, wurden der Begriff JazzBasilika und das graphische Erscheinungsbild entwickelt.

Die in der Mitte der Kirche platzierte Bühne gehört zum besonderen Konzept: lebendiger Live- Jazz mit möglichst wenig Distanz zwischen Publikum und den Musikern. Im Mittelpunkt des musikalischen Konzeptes steht die Köstritzer Jazzband, die Solisten trifft, mit denen sie in Thalbürgel oft zum ersten mal musiziert.

Stephan (Grete) Weiser, Bandleader und Bassist, übernahm die musikalische Verantwortung für die Jazzbasilika, Udo Mack, Piano, Rolf Schindler, Schlagzeug und Dirk Wasmund, Saxophpon, waren in allen JazzBasiliken der musikalische Kern.

jazzband

Als Solisten sorgten Anke Lautenbach, Angelika Weiz, Ines Paulke, Anke Schenker, Friend’n Fellow, Peter Fessler, Pascal von Wroblewsky, Evelyn Fischer, Diana Labrenz, Jeff Cascaro, Gospelrock, Tobias Morgenstern, Uschi Brüning, Ernst Ludwig »Luten« Petrowsky, Joy Fleming, Nils Wülker, Tom Gaebel und Lyambiko für unvergessene Konzerte.

Für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Ideen und Organisation der Veranstaltungen formierte sich unter dem Dach des Vereins der Freunde der Klosterkirche die Arbeitsgruppe JazzBasilika unter Gesamtleitung von Wolfgang Philler († 14. November 2013). Die unmittelbare Vorbereitung und Durchführung der Jazzbasilika wäre unvorstellbar ohne ehrenamtlicher Helfer beim Auf- und Abbau, beim Parken, an den Kassen und im Konzert.

Köstritzer Jazzband

Musikrichtung:
„Soul- & Latin-Jazz“

Die „Köstritzer Jazzband”, gegründet 1994 auf Initiative der „Köstritzer Schwarzbierbrauerei”, besteht aus 5 Musikern, die sich durch ihr hervorragendes handwerkliches Können auszeichnen. Bei Auftritten zu regionalen, nationalen und internationalen Jazzfestivals und Veranstaltungen, umfasst das Repertoire der
Band eine Mischung aus Soul- und Latin-Jazz, unter Verwendung traditioneller Elemente. Diese Verbindung verleiht der „Köstritzer Jazzband“ einen unverwechselbaren, modernen Sound.

Die Besetzung im Einzelnen:

Stephan „Grete” Weiser, Bandleader und Bassist, studierte in Leipzig an der Hochschule für Musik Kontrabass und Bassgitarre und war von 1987-2002 dort als Dozent tätig, spielte u.a. bei: Bossa Nostra, Günther-Fischer-Sextett, Mikis Theodorakis, Max Greger, L’art de Passage, Angelika Mann & Obelisk, Splash, der HR-, MDR-, RIAS- und ARD-All-Stars-Big-Band, Studiobassist, Produzent und Komponist

Anna-Marlene Bicking, Sängerin und Komponistin, derzeit im Studium für Jazz-Gesang am Jazz-Institut-Berlin, Projekte unter anderem mit verschiedenen Big-Bands, Background-Gesang bei Ute Freudenberg und Band, Veronika Fischer und Band, Manfred Krug u.v.a. Rolf Schindler, Pianist und Komponist, Studium an der Hochschule für Musik in Dresden, verschiedenste Band- und Studioarbeit, z.B. mit der Horst-Krüger-Band Berlin, bei der Rundfunk Big-Band Leipzig, ist z.Z. Lehrer an der Musikschule in Pirna

Udo Mack, Schlagzeuger, studierte an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater, Lehrer an der Musikschule Leipzig, ist tätig in Jazz- & Studioprojekten, z.B. mit der Uli-Singer-Big-Band, Chinchilla usw.


Dirk Wasmund
, Saxophonist, ebenfalls ein Absolvent der Leipziger Hochschule für Musik und Theater, sammelte seine bisherigen musikalischen Erfahrungen u.a. bei der MDR-Live-Band & dem Kristallpalast-Varieté-Orchester

Bandauftritte u.a.:
„Peter-Maffay-Gala“, „Wetten dass…?“, „Berlinale”, „Carreras-Gala“, „Philharmonic-Rock-Projekt“, „Gala der Stars“, Weimarer Kulturtage mit Udo Lindenberg, Landespresseball Berlin, Dresden & Erfurt, Bonner Sommerfest, Internationale Funkausstellung, Jenaer Kulturarena, diverse Empfänge, Stadtfeste, Jazzclubs, u.v.m.

Jazz-Festivals u.a.:

Minden, Leipzig, Wetter, Berlin, Arnstadt, Düsseldorfer Jazz-Rallye, Gotha, Prüm, Klaffenbach, Plauen, Idstein, Chemnitz, Lohfelden, Leverkusen, Ramstein, Mülheim/Ruhr, Nordhausen, Potsdam, Dillenburg, Münster, Brandenburg, Bremerhavener Jazztage usw.

Pre-Events & After-Shows u.a für:
Carlos Santana, Ray Gaskins, Candy Dulfer, George Duke,Harlem-Gospel-Singers usw.

Konzerte mit:
Peter Fessler, Friend `n Fellow, Tom Gäbel, Joy Fleming, Pascal von Wroblewsky,
Uschi Brüning, Jeff Cascaro, Angelika Weiz, Nils Wülker, usw.

Fernsehsendungen:
ZDF, ONYX, MDR

Discographie:
5 CDs der Köstritzer Jazzband, „Messias”-DVD-Produktion


Pressemitteilungen
Stephan „Grete“ Weiser
Mobil : +49 (0) 177 – 24 05 805
Mail: info@koestritzer-jazzband.de
www.koestritzer-jazzband.de


Künstler 2018 Jocelyn B. Smith

Jocelyn B. Smith

Jocelyn B. Smith wurde 1960 in New York geboren.

Die Musik war immer ein intensiver Begleiter in ihrem Leben. Bereits mit 5 Jahren hat sie mit klassischen Klavierunterri cht angefangen, den sie dann weitere 12 Jahre diszipliniert verfolgte. Mit dem Jubiläumsalbum »My Way« feiert Jocelyn 2015 ihr Jubiläum: 30 Jahre Deutschland mit über 3.000 Live-Konzerten.

Dass sie die Musik einmal zu ihrem Beruf machen würde, war ihr als Kind noch nicht bewusst. Sicher war nur, dass sie Menschen helfen wollte. Jocelyn B. Smith konnte sich allerdings nicht vorstellen, als Ärztin tätig zu sein. Daher fand sie ihren eigenen Weg, mit Hilfe der Musik.

»Each person in this worldis given a talent; that fits his personailty.
My attraction was over music. lt is like a tool for self-learning and self-improving.«

In ihren Texten wird deutlich, dass Jocelyn sich nicht mit oberflächlichen Antworten zufrieden gibt, sie schaut gerne tiefer und nennt dies das »erweiterte Auge«. Bereits in ihrer Kindh eit hat sie vieles hinterfragt, dies ist ein Teil ihrer Persönlichkeit. Das drückt sich auch in ihrer Musik aus. Jocelyn B. Smith hat sich keinem bestimmten Genre verschrieben und mit ganz unterschiedlichen Künstlern zusammengearbeitet, von Musikern, wie dem ehemaligen Miles Davis‘ Schlagzeuger Lenny White, Till Brönner oder Falco, bis hin zur Zusammenarbeit mit Komponisten wie Mikis Theodorakis oder Heiner Goebbels. Dessen Orchesterwerk »Surrogate Cities«, für den der Komponist Jocelyn B. Smith 1999 verpflichtete, zählt zu ihren größten Erfolgen und bestärkte sie nachhaltig darin, ihren eigenen musikalischen Weg, jenseit s von Genregrenzen zu verfolgen.

»Heiner Goebbels war der erste, der die symphonische Orchesterstruktur mit digitalen Informationen, mit loops, fusioniert hat. Als ich das gesehen habe, war ich voll davon überzeugt, daß ich Dinge fusionieren möchte.«

Bis heute hat Jocelyn B. Smith über ein Dutzend Alben veröffentlicht und viele Auszeichnungen erhalten, wie die goldene Schallplatte für den Titelsong des Disney Films »König der Löwen« im Jahr 1995 oder dem Jazz Award 2003 für ihr Album »Blue Night & Nylons«.
Jocelyn B. Smith lebt seit 1984 in Berlin. Sie bezeichnet sich selbst als »urbanen Schamanen«, also als Jemanden, der nicht in der Natur meditieren muss, um Spiritualität zu finden. Sie hat einen sehr natürlichen Bezug zur Spiritualität.

»lt is so natural that you don’t even have to think about it. Spirituality is your attitude, how you see your life. Spirituality is accepting and learning from the challenges, that we are inviting to our lives, here in the city, here on this planet. This is the schoolhouse of the soul.«

In ihren zahlreichen Workshops kann man erleben, wie Jocelyn ihre natürliche Spiritualität mit ihrer Musikalität als Quelle der Selbsterkenntnis und des Kraftschöpfens vermittelt. Dabei zeigt sie auch ihre bodenständige und natürliche Seite, die in einem Kontrast zu ihrer Bühnenpräsenz stehen mag. Von den Medien wurde Jocelyn oft als »Diva« betitelt. Häufig haftet diesem Begriff eine negative Konnotation an. Wenn man allerdings an die starke und nahezu magische Bühnenpräsenz einer Leontyne Price oder Whitney Houston denkt, dann hat auch Jocelyn diese »divenhafte« Bühnenpräsenz, die ihre Zuhörer in den Bann ziehen kann und völlig in der Musik versinken lässt.